Rückmeldung zu den Beteiligungsfassungen Bildungsplan SBBZ GENT

Formular

Derzeit werden die Bildungspläne für die SBBZ GENT und LERNEN überarbeitet. Darüber hat das Fachreferat des Kultusministeriums in unterschiedlichen Kontexten informiert.
Wie bereits bei den derzeit gültigen Bildungsplänen sollen die Schulen auch hier frühzeitig in die Erstellung der Bildungspläne einbezogen werden. Sie sind herzlich eingeladen, sich durch Erproben, Prüflesen und Ihre Rückmeldung dazu am Erarbeitungsprozess zu beteiligen. Grundlegende Informationen zu den Bildungsplänen und das konkrete Beteiligungsverfahren werden an dieser Stelle nochmals erläutert.

Information zu den Bildungsplänen
Eine Überarbeitung der Bildungspläne in den Förderschwerpunkten Lernen und geistige Entwicklung war durch die Bildungsplanreform 2016 notwendig geworden, weil die o.g. Bildungspläne sich in den unterrichtsfachbezogenen Kompetenzen noch an den Fächern und Fächerverbünden der Bildungspläne der allgemeinen Schulen von 2004 - 2012 orientierten und damit nicht mehr kompatibel waren. Mit der Änderung des Schulgesetzes wurde mit den inklusiven Bildungsangeboten neben den bereits bestehenden Organisationsformen (SBBZ und kooperative Organisationsformen) eine weitere Organisationsform zur Einlösung des Anspruchs auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot eingeführt. Verbindliche Arbeitsgrundlage für die Lehrkräfte an den Schulen ist der für die jeweilige Schule gültige Bildungsplan. In inklusiven Bildungsangeboten ist für die Ausgestaltung des sonderpädagogischen Bildungsangebots zusätzlich der Bildungsplan des SBBZ mit dem entsprechenden Förderschwerpunkt eine wichtige Orientierungsgrundlage und hilft, ein qualitativ vergleichbares Bildungsangebot zu sichern.
Auf der Grundlage der Vorarbeiten und entsprechend der Auftragsbeschreibung des Kultusministeriums gelten für die neuen Bildungspläne wichtige Eckpunkte:
Die Bildungspläne für das SBBZ mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und das SBBZ mit Förderschwerpunkt Lernen folgen einer gleichen Architektur.
Diese orientiert sich an der Struktur der Bildungspläne 2016 und an deren Bezeichnung der Unterrichtsfächer.
Die unterschiedlichen Lernorte der jeweiligen Zielgruppe werden berücksichtigt.
Eine weitere Orientierungsgrundlage bietet die ICF-CY, die sich vor allem in den Lebensfeldern widerspiegelt. Die von den beiden Kommissionen erstellten Schulbeteiligungsfassungen gliedern sich in
• einen allgemeinen Teil A (u.a. Einführung, Beschreibung der Ziele und Aufgaben, der Schülerschaft, der Kooperationen, Aussagen zur Arbeit mit dem Bildungsplan),
• einen Teil B „Lebensfelder“ und
• einen Teil C „Fächer“. Der Teil B beschreibt den wesentlich durch Aspekte des Lebensweltbezugs geprägten spezifisch sonderpädagogischen Auftrag in Bezug zur jeweiligen Schülerschaft.
Teil C beschreibt die Kompetenzen in den einzelnen Fächern und geht dabei weite-gehend von der Struktur des Bildungsplans 2016 der allgemeinen Schulen aus.
Die Teile B und C basieren - mit einigen Anpassungen - in beiden Bildungsplänen auf strukturgleichen Tabellen, die in ähnlicher Form auch in den bisherigen Bildungsplänen und im Bildungsplan 2016 Grundschule Verwendung fanden. Neu für den sonderpädagogischen Bereich sind vielfältige Verlinkungen, wie sie auch im Bildungsplan 2016 zu finden sind (diese funktionieren jedoch erst in der Online-Version nach Inkrafttreten, können also im Moment noch nicht genutzt und erprobt werden).

Beteiligung der Schulen
Dem Auftrag entsprechend haben die Kommissionen erste Schulbeteiligungsfassungen erstellt, die den Schulen in wesentlichen Teilen im Herbst/Winter 2019 zur Verfügung gestellt werden. Damit die Rückmeldungen der Schulen gründlich ausgewertet und eingearbeitet werden können, werden Teilbereiche verschickt, die dann exemplarisch von Ihnen gesichtet und erprobt werden können. Die Schulbeteiligungsfassungen sind über einen Link erreichbar, der den SBBZ über die Schulämter weitergeleitet wurde. Des Weiteren erfolgt eine Rückmeldung durch allgemeine Schulen über die Praxisbegleiterinnen und Praxisbegleiter Inklusiver Bildungsangebote (PBI), durch die Seminare und Hochschulen sowie durch die Verbände. Seminare, Hochschulen, Staatliche Schulämter und Verbände sind darüber hinaus durch ihre Beteiligung im Begleitkreis kontinuierlich informiert und eingebunden. Für die Rückmeldungen der Schulen werden als Orientierung Leitfragen angeboten. Das Online-Formular-Tool bietet ebenso Raum für allgemeine, redaktionelle und inhaltliche Rückmeldungen.
Es bleibt dabei freigestellt, sich entsprechend der jeweiligen aktuellen Arbeitsschwerpunkte der einzelnen Schule mit allen zur Rückmeldung angebotenen Texten oder auch nur mit Teilen davon auseinander zu setzen.
Die vorgelegten Entwürfe werden sich - auch aufgrund Ihrer Rückmeldungen - noch verändern. Den Kommissionen, dem ZSL und dem Kultusministerium ist eine größtmögliche Transparenz wichtig. Trotzdem wird es nicht möglich sein, alle Änderungen darzustellen, die sich zwischen den jetzt vorliegenden Entwürfen und den endgültigen Bildungsplänen ergeben.
Bitte haben Sie deshalb Verständnis dafür, dass es den Kommissionen nicht möglich sein wird, auf jede einzelne Rückmeldung zu antworten.

Bitte lassen Sie uns Ihre Rückmeldungen bis spätestens 31.01.2020 zukommen.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen und danken Ihnen bereits jetzt für Ihre Unterstützung!
Teil A
Leitfragen:
01. Wie beurteilen Sie den Umfang der Texte?
02. Halten Sie die Texte insgesamt für hilfreich für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern des jeweiligen Bildungsgangs in den Schulen, am jeweiligen Lernort?
03. Sind die Texte in einer für die Zielgruppe verständlichen Sprache geschrieben?
04. Erscheint Ihnen die Gliederung der Texte schlüssig?
05. Gibt es Aspekte, die Sie in den Texten für überflüssig halten oder die Sie vermissen?
06. Sind die Texte unterstützend für den Umgang mit Teil B und Teil C?
Für Ihre Rückmeldungen klicken sie bitte auf NEU:
Teil B und C
Leitfragen:
01. Wie beurteilen Sie den Umfang der Texte?
02. Halten Sie die Texte insgesamt für hilfreich für die Arbeit in den Schulen, am jeweiligen Lernort?
03. Sind die Texte in einer für die Zielgruppe verständlichen Sprache geschrieben?
04. Erscheint Ihnen die Gliederung der Texte einleuchtend?
05. Gibt es Aspekte, die Sie in den Texten für überflüssig halten oder die Sie vermissen?
06. Erscheint Ihnen die Gliederung und Struktur der Tabellen einleuchtend?
07. Ist die geplante Anzahl der Kompetenzfelder nachvollziehbar?
08. Fehlt ein wichtiger Aspekt im Kompetenzspektrum oder in den Denkanstößen?
09. Sind die beispielhaften Inhalte und die exemplarischen Aneignungs- und Differenzierungsmöglichkeiten konkret genug?
10. Fühlt sich eine Lehrkraft durch die Darstellung der Kompetenzfelder handlungsfähig? Für Ihre Rückmeldungen klicken sie bitte auf NEU:
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