Bewerbungsformular Zukunftsschulen KI

Bewerbung für das Netzwerk "Zukunftsschulen KI - Lernen und Lehren mit künstlicher Intelligenz"

seit der Veröffentlichung von ChatGPT im Jahr 2022 verändert generative künstliche Intelligenz (KI) die deutsche Bildungskultur grundlegend und wirkt sich in besonderem Maße auf Heranwachsende aus. Der fachliche Diskurs macht deutlich, dass KI wertvolle Chancen für den schulischen Bildungsprozess eröffnet, etwa im Hinblick auf individualisiertes und selbstorganisiertes Lernen. Zugleich bestehen ernstzunehmende Risiken, darunter das sogenannte „Deskilling“, also der Verlust wichtiger Fähigkeiten infolge technologischer Kompensation.
UNESCO, EU-Kommission und BMK betonen übereinstimmend, dass Bildungskultur KI vor allem konstruktiv und nicht restriktiv aufgreifen sollte. Grundlage dafür ist die Einsicht, dass die erfolgreiche Orientierung in einer vom KI-Einsatz geprägten Welt einen reflektierten, selbstbestimmten und kompetenten Umgang mit KI erfordert. Schulen tragen daher die Verantwortung, Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf diese Anforderungen vorzubereiten.
Für die vielfältige Schullandschaft in Baden-Württemberg entstehen daraus erhebliche Herausforderungen. Einige Schulen nutzen KI bereits erfolgreich und haben tragfähige Konzepte entwickelt, andere befinden sich noch im Aufbau entsprechender Strukturen oder stehen am Anfang dieses Entwicklungsprozesses. Das ZSL unterstützt Schulen dabei, die Potenziale von KI für Bildungsprozesse aller Schularten zu nutzen und zugleich die damit verbundenen Risiken zu begrenzen.
Die bisherigen und fortlaufenden Erfahrungen aus dem Netzwerk „Zukunftsschulen - Schulen lernen von Schulen“ zeigen, dass Zukunftsschulen KI einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung dieser Aufgaben leisten können. Das KI-Pilotprojekt „fAIrChat“ hat bereits in einem frühen Entwicklungsstadium einen Beitrag zu rechtskonformen, sicheren und lernförderlichen Zugängen zu KI geleistet. Schulen, die dieses Angebot genutzt haben, sowie weitere Schulen mit erfolgreichen KI-Konzepten können anderen Schulen Orientierung geben und deren Entwicklungsprozesse als Vorbilder und Austauschpartner unterstützen.

Mit dieser Ausschreibung sucht das ZSL innovative Schulen mit etablierten KI-Konzepten für ein Netzwerk Zukunftsschulen KI. Ziel ist es, schulisches Lernen und Arbeiten im KI-Zeitalter lernförderlich, verantwortungsvoll und zukunftsfähig zu gestalten. Wenn Ihre Schule an dem geplanten Netzwerk teilnehmen möchte, sollten Sie bereit dazu sein, Ihre Expertise an andere Schulen weitergeben, indem Sie beispielsweise Hospitationen (online oder in Präsenz) ermöglichen und OER-Materialien erarbeiten.

Als Netzwerkschule können Sie für ihre eigene Schulentwicklung in vielerlei Hinsicht profitieren:

Die entstehenden Kosten für die Durchführung von Hospitationen können beim ZSL über ein Hospitations-Budget, das pro Hospitationsveranstaltung zur Verfügung steht, (Honorarkosten, ggf. Sachkosten) abgerechnet werden. Reisekosten können über LFB-Online abgerechnet werden.

Anbei finden Sie noch einige Informationen:

Merkmale einer Zukunftsschule KI

Unterstützungsangebote für andere Schulen

Organisatorisches
Hospitationsveranstaltungen werden von der Regionalstelle als Abrufveranstaltungen in LFB-Online ausgeschrieben.
Entstehende Kosten für Hospitationen können im Rahmen übernommen werden. Eine Beantragung bei der Regionalstelle ist vorab notwendig.
Eine Teilnahme an Vernetzungstreffen ist erwünscht.

Beispiele für good practices

Save-the-Date
Am 19.10.2026 wird für erfolgreich Bewerbende eine entsprechende Kick-Off-Veranstaltung am IPAI in Heilbronn stattfinden. Um am Kick-Off ggf. teilnehmen zu können, reichen Sie Ihre Bewerbung bitte bis zum 31.08.2026 ein.

Formular

Informationen Ansprechperson
Informationen der Schule
Ja Nein
Lokale Lösungen
Landeslösungen (fAIrChat, AIS.chat, F13)
Lösungen von Drittanbietern
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Informationen zur Bewerbung als Zukunftsschule KI-Zukunftsschule

Erlaubte Dateiendungen: .pdf

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